Konzert „Kontakt“

Eigentlich wollten wir unserer Konzert „Begegnungen“ nennen, aber der fehlende Platz auf dem Plakat ließ das nicht zu. Zu lang, und dann noch vier Silben! Dann haben wir über „C“ nachgedacht, weil immerhin die Hälfte unserer Stücke mit „C“ beginnt. „C“ war dann aber das zu kurz, was „Begegnungen“ zu lang war. Es musste ein Kompromiss her. „Contact“ fiel uns ein. Die richtige Länge und das „C“ wiederholt sich gleich zwei Mal. Andererseits haben wir einen gewissen Hang zu deutschsprachigen Konzerttiteln. Also wurde es „Kontakt“!

Jan Van der Roost hat sein Stück „Conzensus“ für ein besonderes Ereignis geschrieben, ein Konzert, bei dem sechs renommierte Blasorchester sich trafen, um sechs Konzerte zu geben. 

In Joseph Horovitz’ „Bacchus on Blue Ridge“ begegnet der römische Gott des Weines den Blue Ridge Mountains, die immerhin die höchste Erhebung Nordamerikas östlich des Mississippi sind.

„Convergents“ sind „sich einander annähernde Elemente“, denen Franco Cesarini musikalisch ein prächtiges Denkmal gesetzt hat.

Ryan Mains „Clash“ beschreibt eine eher heftige Art des Kontakts, den Zusammenstoß.

Was Douglas Courts „Where The Rivers Meet“ mit unserem Konzertmotto zu tun hat, ist selbsterklärend.

Ganz anders hingegen Jan de Haans „Inspiration“, das der übliche Ausreißer in unserem Programm ist. Wie dieser Titel sich zu „Kontakt“ verhält, ist nicht schlüssig zu erklären. Trotzdem schön!

Bei „Mary Shelley Meets Frankenstein“ von Erika Svanoe denken natürlich alle (selbst der Musikverlag), die junge englische Schriftstellerin würde dem stadtbekannten Monster begegnen. Falsch!!! Frankenstein ist der Wissenschaftler, der das Monster erschaffen hat. Mary Shelley und Victor Frankenstein tanzen ganz entspannt einen Tango, das Monster ist gar nicht beteiligt. Das hätte auch besser in unser Programm von 2023 gepasst.

Den gemütlichen Abschluss eines großartigen Konzertabends macht eine gemütliche Kaffeerunde, Ted Huggens’ „Coffee Serenade“.

Das alles wird unter der Leitung des großartigen David Rodeschini wie immer ein musikalisches Highlight, lustig, abwechslungsreich und unterhaltsam. Seid herzlich eingeladen, uns am 10. Oktober 2026 um 18:00 Uhr in der bewährten Emmaus-Kirche in Berlin-Kreuzberg zu sehen und zu hören. Der Eintritt ist frei, Spenden nehmen wir gern!

Konzert: „À Table“

Was wäre das Leben ohne Essen? Genau! Und um die größte Erfindung seit dem geschnittenen Toastbrot, nämlich das Essen, angemessen zu ehren, bitten wir zu Tisch. Derek Bourgeois‘ „Menu Gastronomique“ bildet die große Klammer. Und was ist es lecker: Menü Nr. 1 besteht aus gebratenen Jakobsmuscheln, normannischer Seezunge und Crêpes Suzette. Hmmm! (Und dabei war Derek Bourgeois trotz seines Nachnamens gar kein Franzose, sondern Engländer). Weiter geht es mit „Godzilla eats Las Vegas“ von Eric Whitacre. Das klingt jetzt nicht ganz so schmackhaft, aber wer weiß schon, was japanische Ungeheuer so mögen. Auf jeden Fall ein Mordsspektakel! In Derek Bourgeois‘ Menü Nr. 2 servieren wir unter der Leitung unseres sympathischen Co-Dirigenten David Dufour-Boivin (der trotz seines Nachnamens auch kein Franzose ist) (aber immerhin ist seine Muttersprache französisch, er kommt nämlich aus Kanada) Hummer Thermidor als Vorspeise, Coq au Vin als Hauptgang und Crème Brûlée als Dessert. Hmmm! Wo wir gerade bei Mordsspektakel waren: In Dana Wilsons „The Banquet… and the poison soup plot“ dreht sich alles um ein finsteres Komplott, bei dem die Vergiftung der Gäste mithilfe der Suppe für nicht näher bezeichnete Schurken oberste Priorität hat. Doch keine Sorge, alle werden gerettet. (Dana Wilson ist übrigens trotz seines für uns weiblich anmutenden Vornamens keine Frau, sondern ein Mann). Im Menü Nr. 3 wird es moralisch etwas bedenklich, denn als Entrée gibt es Pâté de Foie Gras, die – wie der Experte weiß – im Wesentlichen aus Entenstopfleber besteht. Pfui! Doch der Hauptgang versöhnt mit „Tournedos Rossini“. Und wenn einem die eine oder andere Melodie aus diesen Filet Mignons, serviert auf einem Crouton, getoppt mit Trüffeln und – nun ja – Entenstopfleber an einer Madeira-Sauce, bekannt vorkommt, dann hat das weniger mit dem Gericht, als mit Gioachino Rossini zu tun, bei dem Derek Bourgeois hemmungslos geklaut hat. Oder sagt man „nachempfunden“? Den krönenden Abschluss, wenn wir kaum noch „papp“ sagen können, bildet das dritte und letzte Dessert: Tarte Tatin. Hmmm!

Das Ganze steht unter der Leitung des großartigen David Rodeschini (der trotz seines Nachnamens kein Landsmann von Gioachino Rossini, sondern französischsprachiger Schweizer ist).

Wir spielen am 6. Juni 2026 um 18:00 Uhr in der bewährten Emmaus-Kirche am Lausitzer Platz in Berlin-Kreuzberg. Der Eintritt ist frei (aber Spenden nehmen wir natürlich gern). Wir freuen uns auf Euch. Guten Appetit!

„Fliegen“

Gerade noch eine Woche, dann gibt es das blasmusikalische Ereignis des Jahres: WindWerk im Luftschloss auf dem Tempelhofer Feld!

Es geht ums Fliegen, um Fliegen, um Münchhausen, um einen schönen Abend und tolle Musik. Noch nie auf dem Tempelhofer Feld gewesen? Jetzt ist die Gelegenheit! Nächster Eingang vom S+U Bahnhof Tempelhof.

Das Programm:

Kees Vlak: Last Flight of the Dragonfly
Coby Lankester, arr. Johan de Meij: Les Papillons
Mickey Nicolas, arr. Désiré Dondeyne: Les Baies Du Soleil
Andrew Boysen Jr.: Branden’s Rainbow
Bert Appermont: The Adventures of Baron Munchausen
Oscar Navarro: The Fly
Gilbert Tinner: Wingin‘ it

Das ist doch was, oder? Karten bei Eventfrog. Die musikalische Leitung haben die unvergleichlichen Davids: David Rodeschini und David Dufour-Boivin.

p.s. Ich musste mich belehren lassen, dass es bei den „Baies Du Soleil“ nicht etwa um die Sonnenbeeren, sondern um die Baies Du Soleil in Südfrankreich geht. Was ja irgendwie noch schöner ist.

Wir werden international!

Am 30. April 2025 gibt es ein großes Triple-Konzert: Die Koninklijke Sophia’s Vereeniging aus den Niederlanden, das Wind-Or-Jester und WindWerk geben ein gemeinsames Konzert. (Auch) wegen Walpurgisnacht ausnahmsweise nicht in Kreuzberg, sondern in Dahlem. Alles Weitere im Flyer:

Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen…

…fliegen Fliegen Fliegen hinterher; das wussten schon Schobert & Black.

Und um das Fliegen geht es in unserem nächsten Konzert. Und um die Fliegen. Um Flügel zum Fliegen, fliegende Schmetterlinge, fliegende Libellen, fliegende Fliegen, Flüge auf Kanonenkugeln, letzte Flüge, Flüge zum Mond. Und um Sonnenbeeren und Regenbögen. Damit es auch wieder zwei Stück gibt, die nicht zum Motto passen. Aber wegen zwei Titeln benennen wir unser neuestes Programm natürlich nicht um und laden herzlich ein zu „Fliegen“

Und ganz viel ist anders als sonst: Es beginnt nicht um 18 Uhr, sondern um 20 Uhr. Es findet nicht in der Emmaus-Kirche statt sondern im Luftschloss auf dem Tempelhofer Feld. Denn wo könnte ein Konzert zum Thema „Fliegen“ besser passen, als auf einem Flugfeld?

Und noch etwas ist anders – wir trauen uns kaum, es zu sagen – es kostet ausnahmsweise Eintritt. 15,00 €. Aber dafür ist es draußen, in wunderbarer Atmosphäre und es geht ums Fliegen!

Der Vorverkauf hat begonnen, Karten gibt es bei Eventfrog.

Ach ja, der Termin: Samstag, der 24. Mai 2025 um 20:00 Uhr im Luftschloss. Wir freuen uns auf Euch und einen tollen Abend!

Konzert „Licht“

Was fehlt im Herbst am meisten? Richtig: Licht! Und das werden wir musikalisch spenden am 23. November 2024 um 18:00 Uhr in der bewährten Emmaus-Kirche am Lausitzer Platz.

Das Programm:

Christian Sprenger: Die güldne Sonne
Stephen Bulla: Firestorm
James L. Hosay: First Light on the Chesapeake
Marco Pütz: Schattengänge
Kees Vlak: Rainbow Warrior
Thomas Stone: Shadows of Eternity
Koen De Wolf: Black and White

Die musikalische Leitung hat David Rodeschini, der Eintritt ist frei, der Austritt freiwillig, aber gern gesehen.

Konzert „Mittelerde“ – der Flyer ist fertig

Er ist etwas freundlicher als das Provisorium geworden, denn die Lieblingshelden aus dem „Herrn der Ringe“ sind ja eigentlich die Hobbits. Aber auch Gandalf, Gollum und die anderen kommen in Johann de Meijs erster Sinfonie „The Lord of the Rings“ natürlich vor. Und zwar in dieser Reihenfolge:

Gandalf (The Wizard)
Lothlórien (The Elvenwood)
Gollum (Sméagol)
Journey in the Dark (a. The Mines of Moria b. The Bridge of Khazad-Dûm)
Hobbits

Neben Johann de Meijs großartiger Musik werden wir auch Texte aus J.R.R. Tolkiens Buch hören. Als Sprecherin konnten wir die phantastische Anna-Sophie Rust gewinnen. Lasst Euch entführen in die wunderbare Welt von Mittelerde!

Konzert „Mittelerde“

Johann de Meij ist ein recht umtriebiger Komponist aus den Niederlanden, der in Kürze in Berlin nicht nur einen Workshop für – natürlich von ihm selbst komponierter – Blasmusik leiten, sondern auch ein Konzert in der Philharmonie dirigieren wird. Als er noch jung an Jahren und am Anfang seiner Karriere war, hat er sich J.R.R. Tolkiens Herrn der Ringe vorgenommen und das legendäre Werk für großes sinfonisches Blasorchester vertont. Und hey! – Sind wir etwa kein großes sinfonisches Blasorchester? Genau! Und deshalb und weil es ein tolles Stück ist, werden wir am 8. Juni 2024 um 18:00 Uhr in der Emmaus-Kirche in Berlin-Kreuzberg am Lausitzer Platz Johann de Meijs Symphony No.1 „The Lord of the Rings“ zu Gehör bringen. Dazu gibt es Texte aus dem Buch und anschließend Getränke, fast zum Selbstkostenpreis. Das ist doch was, oder? Seid also herzlich eingeladen, uns auf unserer Reise durch Mittelerde zu begleiten. (Nur zur Erläuterung: Der Flyer ist noch nicht fertig, und da habe ich „Lord of the Rings“ in die KI gegeben und das Bild wurde mir rausgeworfen und warum nicht.)

Konzert „Natur“

Am 7. Oktober 2023 um 18:00 Uhr zieht es die WindWerkenden und ihr Publikum hinaus in die Natur. Natürlich nur musikalisch. Das Konzert findet – natürlich – wie immer mitten in der Stadt statt, nämlich in der Emmaus Kirche am Lausitzer Platz in Berlin-Kreuzberg . Doch sonst wird es bei uns naturnah wie nur selten zugehen. Es geht um Berge, darunter auch um den höchsten, um Himmel, Flüsse, Seen, nochmal Berge, um Naturwunder, um Wolkenbrüche, um Polarlichter und natürlich um den Oktober. Das ganze wird wie immer spannend, unterhaltsam und natürlich ganz toll. Die Leitung hat natürlich wieder David Rodeschini und der Eintritt ist natürlich frei. Und wir freuen uns natürlich auf Euch!